Der häufigste Planungsfehler im Neubau: Die Treppe kommt zuletzt. Dabei entscheidet sie über Wandaufbau, Deckenöffnung und Raumwirkung – und ist am günstigsten, wenn sie früh mitgedacht wird.
Schon beim Grundriss lohnt die Grundsatzfrage: geschlossene Treppe im Treppenhaus oder offene Treppe im Wohnraum? Kragarm, Faltwerk, Wangentreppe? Die Antwort bestimmt Deckenöffnung, Laufrichtung und – bei wandgetragenen Treppen – den Wandaufbau.
Für eine Kragarmtreppe muss die tragende Wand passen: Stahlbeton ab 15 cm ist der Idealfall; Kalksandstein, Mauerwerk und Porenbeton gehen mit angepassten Verankerungen; im Holzständerbau braucht es eine vorbereitete Konstruktion. Wer das vor dem Rohbau klärt, spart Sonderlösungen. Auch Faltwerk- und Blechwangentreppen profitieren: Befestigungspunkte an Decke und Boden lassen sich im Rohbau unsichtbar vorbereiten.
Gemessen wird nicht im Plan, sondern am Rohbau: Unser Aufmaß erfasst die realen Maße mit allen Abweichungen. Danach steht der feste Preis, und die Fertigung beginnt in der Werkstatt – während auf der Baustelle Estrich und Ausbau laufen.
Die fertige Treppe kommt, wenn die staubigen Gewerke durch sind – meist nach dem Malern, vor dem Bodenleger-Feinschliff. So bleibt die Oberfläche makellos. Bis dahin tut die Bautreppe ihren Dienst.
Dann ist nichts verloren – nur der Lösungsraum kleiner. Wir sagen ehrlich, was Ihre Wand trägt und welche Bauart jetzt die vernünftige ist. Oft ist es der Massivholz-Belag auf der Betontreppe: Er braucht keinen Vorlauf im Rohbau und macht aus der Rohbautreppe das fertige Schmuckstück.
Der beste Zeitpunkt für ein erstes Gespräch ist jetzt – schicken Sie uns den Grundriss, wir denken die Treppe mit.
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