Beide Materialien können das gefaltete Band – aber sie tun es unterschiedlich. Hier ist der Vergleich, wie wir ihn auch in der Beratung führen: ohne Schönreden.
Holz bringt Wärme und Ruhe in den Raum. Eine Eichen-Faltwerktreppe wirkt massiv und wohnlich, die Maserung macht jede Treppe zum Einzelstück. Stahl wirkt technischer und grafischer – eine klare Linie im Raum, in jedem RAL-Ton lackierbar, von zurückhaltendem Anthrazit bis zu bewusst gesetzter Farbe.
Hier trennen sich die Wege: Stahl trägt bei gleicher Stärke deutlich mehr als Holz. Wer ein besonders dünnes, weit gespanntes Faltwerk will, landet konstruktiv beim Stahl – oder bei der Kombination aus Stahl-Tragwerk und Holz-Trittflächen. Ein reines Holz-Faltwerk braucht mehr Materialstärke, was viele als angenehm massiv empfinden.
Geöltes Holz will alle paar Jahre nachgeölt werden – dafür lassen sich Gebrauchsspuren örtlich ausbessern und die Treppe nach Jahrzehnten komplett abschleifen. Pulverbeschichteter Stahl ist praktisch wartungsfrei; Trittgeräusche sind bei sauber entkoppelter Montage bei beiden kein Thema.
Konkrete Zahlen gehören für uns ins Angebot, nicht in den Ratgeber – zu unterschiedlich sind Laufformen und Oberflächen. Die Logik dahinter: Beim Holz-Faltwerk steckt der Aufwand im Massivholz und seiner Verarbeitung, beim Stahl-Faltwerk im Kanten, Schweißen und Beschichten. Beide Wege führen über unser Aufmaß zum festen Preis.
Wohnlich und klassisch: Faltwerk aus Holz. Maximal schlank oder architektonisch markant: Faltwerk aus Stahl. Unentschlossen? Dann ist die Kombination aus Stahl-Tragwerk und Holz-Trittflächen fast immer die Antwort, die beide Wünsche versöhnt.
Wir sagen Ihnen auch dann ehrlich unsere Meinung, wenn die einfachere Variante die richtige für Ihr Haus ist.
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