Die ehrliche Antwort vorweg: Es kommt darauf an – aber worauf genau, das lässt sich klar benennen. Hier sind die Faktoren, die den Preis bestimmen, und die Logik dahinter.
1. Die Stufenzahl. Sie bestimmt Material und Fertigungszeit unmittelbar. Eine normale Geschosstreppe hat je nach Geschosshöhe meist 13 bis 16 Stufen.
2. Die Treppenform. Gerade Läufe sind am wirtschaftlichsten. Bei viertel- oder halbgewendelten Treppen ist jede Stufe ein Unikat mit eigenem Zuschnitt – das erhöht den Aufwand in Aufmaß und Fertigung.
3. Die Holzart. Eiche ist der bewährte Standard: hart, langlebig, ruhig in der Zeichnung. Nussbaum liegt preislich darüber, Buche meist darunter. Alle Stufen fertigen wir massiv – kein Furnier, keine Folie.
4. Setzstufen und Wangen. Nur Trittstufen zu belegen ist die schlanke Variante. Kommen Setzstufen (die senkrechten Flächen) und Wangenverkleidungen dazu, wirkt die Treppe geschlossener – mit entsprechend mehr Material und Arbeit.
5. Die Extras. LED-Beleuchtung, besondere Kantenprofile oder ein neuer Handlauf sind möglich, aber optional. Sie entscheiden, nicht der Katalog.
Bei einer neuen Treppe zahlen Sie drei Posten, die beim Belegen komplett entfallen: den Abbruch der alten Treppe, die Entsorgung und die neue Tragkonstruktion. Der Betonkern Ihrer Treppe ist statisch das Wertvollste am ganzen Bauteil – ihn zu nutzen ist schlicht wirtschaftlich vernünftig. Mehr zum Ablauf steht auf unserer Leistungsseite Betontreppe mit Holz belegen.
Schicken Sie uns ein Foto der Treppe und die ungefähre Stufenzahl – das genügt für eine ehrliche Ersteinschätzung. Danach folgt das Aufmaß vor Ort, und mit ihm der feste Preis. Zwischen Einschätzung und Festpreis liegt bei uns kein Kleingedrucktes.
Foto plus Stufenzahl genügt – wir melden uns mit einer ehrlichen Einordnung, was Ihr Projekt kosten wird.
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